Finanzen: Aufgaben- und Finanzplan 2020-2023
Solide Planergebnisse 2020-2023
Die Erfolgsrechnung schliesst im Voranschlag 2020 mit einem Ertragsüberschuss von
19,0 Millionen Franken ab. In den Planjahren 2021 bis 2023 weist die Erfolgsrechnung leichte Aufwandüberschüsse aus. Die Anforderungen der Schuldenbremsen werden eingehalten.
Die wichtigsten Kennzahlen 2018 auf einen Blick

Der eingeschlagene finanzpolitische Weg wird fortgeführt, die gute Ausgangslage bleibt erhalten
Mit dem guten Jahresergebnis 2018 stieg der Saldo des statistischen Ausgleichskontos der Erfolgsrechnung auf 207,5 Millionen Franken. Mit 205,5 Millionen Franken per 2023 kann der Saldo praktisch gehalten werden. Mit dieser Reserve können künftige finanzielle Schwankungen abgefedert und das Risiko für zukünftige Sparpakete kann reduziert werden. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund wichtig, dass sich ab 2024 grössere Herausforderungen abzeichnen. So wird sich beispielsweise die Belastung des Kantonshaushalts durch die demografische Entwicklung weiter verstärken. Auf der Ertragsseite werden die grundsätzlich wachsenden Steuererträge insbesondere auch durch nationale Entwicklungen gedämpft.
Das Wachstum der Steuererträge finanziert die staatlichen Leistungen
Der Kanton Luzern investiert wieder deutlich mehr
Dank tiefen Schulden können zukünftige Investitionen finanziert werden
Die Nettoschulden konnten in den vergangenen Jahren laufend reduziert werden. Ausgelöst durch den budgetlosen Zustand 2017 wurde in den Jahren 2017 und 2018 weniger investiert. In den kommenden Jahren wird dieser Investitionsrückstand wieder aufgeholt, was zu allgemein höheren Investitionen und einem Anstieg der Schulden führen wird. Eine Neuverschuldung wird für den Bereich Wasserbau/ Naturgefahren (z.B. Grossprojekte Kleine Emme, Reuss, Vitznau) sowie für das zentrale Verwaltungsgebäude einkalkuliert. Die langfristige Prognose der Nettoschulden bis ins Jahr 2033 zeigt gegenüber der Schuldengrenze einen Spielraum von mindestens 118 Millionen Franken. Damit wird die anvisierte Mindestmarke von rund 100 Millionen Franken eingehalten.



